curated by_Gianni Jetzer

 Exhibition View, Kerstin Engholm Galerie, curated by_Gianni Jetzer, 2009

Exhibition View, Kerstin Engholm Galerie, curated by_Gianni Jetzer, 2009

 Exhibition View, Georg Kargl Fine Arts, curated by_Gianni Jetzer, 2009

Exhibition View, Georg Kargl Fine Arts, curated by_Gianni Jetzer, 2009

Engholm Engelhorn Galerie, Georg Kargl Fine Arts, Christine König Galerie, Gabriele Senn Galerie

curated by_Gianni Jetzer

 

Beginnings, Middles and Ends

 

Once there was a little boy
and everything turned out alright.
THE END
- Louise Lawler

Künstler bedienen sich narrativer Strukturen ohne dabei ganze Geschichten zu erzählen. Sie zielen auf das Nichtdarstellbare ab, statuieren die Abwesenheit einer Handlung oder exponieren das Fehlen einer Quintessenz. Beginnings, Middles, And Ends versammelt Arbeiten, die solche Erzählfragmente beinhalten und das Narrative auf seine einfachsten Elemente reduzieren. Ausgestellt sind Bilderfolgen, abstrakte Formen, Filmsequenzen, einzelne Wörter oder ausnahmsweise ganze Sätze, die bloss Andeutung sind und trotzdem auf ein nichtvorhandenes Ganzes verweisen. So wie ein Torso abgeschnittene Partien evoziert, deren gedankliche Fortsetzungen niemals geplant waren, Teil einer fertigen Skulptur zu sein.

Mit dem Versprechen einer intakten Erzählung spielt Louise Lawler in ihrer Arbeit „Once there was a little boy“. Es ist eine Geschichte in zwei Sätzen und mit einem richtigen Ende. Auf lapidare Weise wird ein Leben zusammengefasst. Eine präzise Bedeutung wird durch den fiktionalen Rahmen offen gelassen, das Nichtvorhandene verleiht der Geschichte Raum. Dem Ende haftet ob dem Fehlen einer offensichtlichen Handlung etwas Gravitätisches an. Aneinander gereihte Wörter werden – weiter akzentuiert durch das Verwenden monochromer Wandfarbe und dem plakativen Einsatz von Buchstaben – zur objektiven Aussage.

Eine Konstante in Beginnings, Middles, And Ends ist die Verwendung gebrochener Narration – als Folge von Objekten, blosser Buchstabe, Syntax im Raum, oder Verdinglichung von Ideen. Die Ausstellung erstreckt sich über vier Galerienräume und baut ausschliesslich auf Fragmenten auf. Auf eine Reihenfolge wird bewusst verzichtet.

 

Works by
Luke Butler, Annelise Coste,
Ceal Floyer, Douglas Gordon,
Amy Granat, Matthew Higgs,
Gabriel Kuri, Jürg Lehni,
Louise Lawler, Ján Mančuška,
Kris Martin, Olivier Mosset,
Marlo Pascual, Mai-Thu Perret,
Alex Rich, Valentin Ruhry,
Gedi Sibony, William Stone,
Lawrence Weiner, Andro Wekua
 

Gianni Jetzer is an independent curator and critic based in New York as well as Curator-at-large at the Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington DC.

 

 Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, curated by_Gianni Jetzer, 2009

Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, curated by_Gianni Jetzer, 2009

 Exhibition View, Christine König Galerie, curated by_Gianni Jetzer, 2009

Exhibition View, Christine König Galerie, curated by_Gianni Jetzer, 2009


Find us!

 

                                       Kerstin Engholm Galerie                                        

Schleifmühlgasse 3 • 1040 Vienna • Austria

www.kerstinengholm.com       

                                                                           

Galerie Georg Kargl Fine Arts

Schleifmühlgasse 5 • 1040 Vienna • Austria

 

www.georgkargl.com

 

Christine König Galerie

Schleifmühlgasse 1A • 1040 Vienna • Austria

www.christineköniggalerie.com

 

Gabriele Senn Galerie

Schleifmühlgasse 1A • 1040 Vienna • Austria

www.galeriesenn.at