Galerie Emanuel Layr

 Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

 

curated by_Egija Inzule

Galerie Emanuel Layr

 

Excerpts from How They Met. Part 1: Mother and Her House, SupaStore, The Issues of Our Time (1&3), Fille/Garçon, In the Middle of Affairs

Welche spezifischen und spontanen Räume, Situationen und Beziehungen können generiert werden in einem Kontext, in dem viele so tun, als ob die Zeit bis ins Unendliche vorgeplant und vorbesetzt wäre? Wenn die Zukunft als unausweichliche Fortsetzung gegenwärtiger Trends dargestellt und gehandelt wird? Diese Ausstellung entstammt einer präzisen Beobachtung der aktuellen Gesellschaftsoberflächen. Sie versucht zu behaupten, dass Arbeit und Leben per se nicht immateriell sein können.

 

"Muster zwischenmenschlicher Beziehungen und Räume, wo diese sich entfalteten, ob real komplex, plump und peinlich oder digital, wurden in den Ausstellungen und Arbeiten zu konkreten, fassbaren und konfliktreichen Orten."
 

Die Idee, vom eigenen Bett aus mithilfe eines Laptops rein konzeptuell zu arbeiten und die Möglichkeiten der Vernetzung im digitalen Raum zu nutzen – sie ist vielleicht eine Art Symbol für die Ausrichtung eines bestimmten Lebensstils, wie er in den nördlichen Breitengraden und in global orientierten Gesellschaftsschichten gepflegt wird. Sie ist Teil einer Politik, die Impulse gibt, noch stärker als bislang die digitalen Technologien in das Alltagsleben zu integrieren, um permanente Bewertung und kontinuierliche Kontrolle im Alltag als Selbstverständlichkeiten zu etablieren. Viele von „uns“ beteiligen sich an diesem Prozess als bloße ZeitzeugInnen, meistens aber sind wir TeilnehmerInnen und BefürworterInnen, also aktiv.

Hier wird eine Selektion von Auszügen vergangener Ausstellungen gezeigt, in denen die Künstlerinnen versuchten, Nuancen von Situationen auszuarbeiten, welche das Verhalten von ProduzentInnen und KonsumentInnen durch das Spezifische einer Situation anstatt vorgegebener, wiederholbarer Handlungsweisen bestimmt hatten. Dabei wurde die Möglichkeit ungeplanter Lücken betont, oder auch das Nicht- und Andersfunktionieren dieses Lebensstils. Muster zwischenmenschlicher Beziehungen und Räume, wo diese sich entfalteten, ob real komplex, plump und peinlich oder digital, wurden in den Ausstellungen und Arbeiten zu konkreten, fassbaren und konfliktreichen Orten.

Egija Inzule

 
Works by
Dominique Gonzalez-Foerster
Morag Keil
Mélanie Matranga
Bonny Poon
Josephine Pryde
Sarah Staton
 

Egija Inzule lebt in Rom, wo sie als Kuratorin am Istituto Svizzero di Roma tätig ist.

 

 Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

 Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

 Excerpts from How They Met curated by_Egija Inzule, Exhibition View, Photo: Galerie Emanuel Layr, Vienna, 2014

Excerpts from How They Met curated by_Egija Inzule, Exhibition View, Photo: Galerie Emanuel Layr, Vienna, 2014

 Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

 Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr

Exhibition View "Excerpts from How They Met", curated by_Egija Inzule, 2014, Courtesy: Galerie Emanuel Layr


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Seilerstätte 2/26 • 1010 Vienna • Austria

www.emanuellayr.com