The Century of the Bed

 

curated by_2014

Das Galerienfestival mit internationalen Kuratorinnen und Kuratoren in Wien

 

Basierend auf Überlegungen zu den Schnittstellen zwischen Kunst und Architektur, fand curated by_vienna 2014 zum sechsten Mal statt. Die renommierte Architekturhistorikerin Beatriz Colomina hat eigens dafür den titelgebenden Aufsatz „The Century of the Bed“ verfasst, der die Ausgangsbasis für die Ausstellungen der 20 teilnehmenden Wiener Galerien und die von ihnen eingeladenen internationalen Kuratorinnen und Kuratoren und bildete. 

curated by_vienna: The Century of the Bed eröffnete am 2. Oktober 2014 parallel zur VIENNAFAIR 2014 (1. bis 5. Oktober 2014). Die Ausstellungen waren bis einschließlich 8. November 2014 zu sehen. 

Ausstellungsdauer
3. Oktober – 8. November 2014
 



Das Konzept

von Beatriz Colomina

 

The Century of the Bed

Einer heute wahrscheinlich überholten Schätzung folgend berichtete das Wall Street Journal im Jahr 2012, dass 80 Prozent aller jungen New Yorker Berufstätigen regelmäßig vom Bett aus arbeiten. Millionen verstreuter Betten übernehmen die Rolle verdichteter Bürogebäude. Das Boudoir schlägt den Turm. Vernetzte elektronische Techniken haben alle Schranken des im Bett Machbaren überwunden. Es geht aber nicht bloß darum, dass die neuen Medien das Bett-Büro ermöglicht haben, der Punkt ist vielmehr, dass sie im Hinblick darauf entwickelt wurden, den 100 Jahre alten Traum von der häuslichen Konnektivität für Millionen von Menschen Wirklichkeit werden zu lassen. Die Stadt ist ins Bett übersiedelt.

Wie ist es dazu gekommen? In seinem berühmten Kurztext Louis-Philippe oder das Interieur schreibt Walter Benjamin über die Spaltung von Arbeit und Heim im 19. Jahrhundert:

 

„Unter Louis-Philippe betritt der Privatmann den geschichtlichen Schauplatz. [...] Für den Privat- mann tritt erstmals der Lebensraum in Gegensatz zu der Arbeitsstätte. Der erste konstituiert sich im Interieur. Das Kontor ist sein Komplement. Der Privatmann, der im Kontor der Realität Rechnung trägt, verlangt vom Interieur in seinen Illusionen unterhalten zu werden. [...] Dem entspringen die Phantasmagorien des Interieurs. Es stellt für den Privatmann das Universum dar. In ihm versammelt er die Ferne und die Vergangenheit. Sein Salon ist eine Loge im Welttheater.“(1)
 

Die Industrialisierung bringt die Einführung der Achtstundenschicht und führt zu einer radikalen Trennung von Heim und Büro/ Fabrik, Ruhe und Arbeit, Nacht und Tag. Die Postindustrialisierung lässt die Arbeit ins Heim zurückfallen, und dort weiter ins Schlafzimmer und ins Bett selbst. Phantasmagorien überziehen nicht mehr in Form von Tapeten, Bildern und Gegenständen den Raum. Sie liegen nun in den elektronischen Geräten. Das gesamte Universum konzentriert sich auf einen kleinen Schirm, und das Bett treibt in einem unendlichen Meer von Information. Sich hinlegen heißt nicht mehr zur Ruhe kommen, sondern sich bewegen. Das Bett ist jetzt Schauplatz des Handelns. Der freiwillige Invalide braucht keine Beine mehr. Das Bett ist zur ultimativen Prothese geworden, und eine ganze Industrie widmet sich heute der Aufgabe, Apparate bereitzustellen, die das Arbeiten im Liegen erleichtern: Lesen, Schreiben, Verfassen von Nachrichten, Aufzeichnen, Übertragen, Zuhören, Sprechen und natürlich Essen, Trinken, Schlafen, Mit-jemandem-Schlafen – Tätigkeiten, die in jüngster Zeit zur Arbeit gemacht worden zu sein scheinen. KellnerInnen in amerikanischen Restaurants fragen einen, ob man „noch daran arbeitet“, bevor sie einem den Teller oder das Glas wegnehmen. Und man kommt in den Genuss endloser Anleitungen, wie man an seinen persönlichen Beziehungen „arbeiten“ und das Geschlechtsleben mit seinem Partner „terminieren“ sollte. Für Millionen von Menschen ist Schlafen eindeutig harte Arbeit: Psychopharmakahersteller bringen Jahr für Jahr neue Medikamente auf den Markt, und eine Armee von SchlafexpertInnen bietet Rat, wie denn das sich anscheinend immer mehr entziehende Ziel zu erreichen sei selbstverständlich alles im Namen höherer Produktivität. Alles, was im Bett passiert, ist zur Arbeit geworden.

Diese Philosophie fand bereits in der Figur Hugh Hefners ihre Verkörperung, der bekannter- maßen sein Bett, geschweige denn sein Haus, kaum je verließ. Er verlegte sein Büro 1960 buch- stäblich in sein Bett, als er in die Playboy-Villa am North State Parkway 1340 in Chicago übersiedelte, die er zum Mittelpunkt eines Weltreichs ausbaute und in der er Seidenpyjama und Schlafrock zu seiner Geschäftskleidung machte. „Ich verlasse das Haus überhaupt nicht!!! [...] Ich bin ein moderner Einsiedler“, erzählte er Tom Wolfe und schätzte, dass er die Villa etwa dreieinhalb Monate zuvor zum letzten Mal verlassen hatte und in den beiden Jahren zuvor nur neunmal.(2) Fasziniert beschrieb ihn Wolfe als „zart pochendes grünes Artischockenherz“(3).

Der Playboy machte das Bett zum Arbeitsplatz. Ab Mitte der 1950er-Jahre wurde es zusehends raffinierter, wurde, mit allen möglichen Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräten ausgestattet, zum Kontrollzentrum. Das Magazin widmete der Gestaltung des perfekten Betts zahlreiche Artikel. Hefner stellte sich dafür mit seinem berühmten runden Bett in der Playboy-Villa in Chicago als Modell zur Verfügung. Präsentiert wurde das Bett erstmals 1962 in einem Bildbeitrag mit dem Titel „Playboy Townhouse“, der in Form von Plänen, Schnitten und Darstellungen der Leserschaft ein nicht verwirklichtes Projekt – ein Privathaus für Hefner – näherbrachte. Nicht zufällig war das einzige realisierte Element des Entwurfs das Bett, das dann in der Villa seinen Platz fand. Das Bett selbst war ein Haus. Die sich drehende und vibrierende Konstruktion war für den Mann, der es nie verlassen wollte, mit einem kleinen Kühlschrank, einer Stereoanlage, einem Telefon, Aktenschränken, einer Bar, einem Mikrofon, einem Diktafon, Videokameras, Kopfhörern, einem Fernsehapparat, einem Frühstückstisch und Arbeitsachen sowie Schaltern für alle Lichtanlagen ausgestattet. Das Bett war Hefners Büro, seine Geschäftsadresse, der Ort, an dem er Interviews gab, telefonierte, Bilder auswählte, Layouts korrigierte, Texte redigierte, aß, trank und sich mit Playmates beriet.

Hefner war kein Einzelfall. Mitte des 20. Jahrhunderts war das Bett das ultimative amerikanische Büro. In einem 1957 in der Paris Review publizierten Interview fragte man Truman Capote nach seinen Schreibgewohnheiten: „Arbeiten Sie an einem Schreibtisch? Verwenden Sie eine Schreib- maschine?“ Capote antwortete:

 

„Ich bin ein völlig horizontaler Autor. Ich kann nicht denken, wenn ich mich nicht hinlege, entweder ins Bett oder auf eine Couch, Zigaretten und Kaffee... Ich muss paffen und an etwas nippen. Im Lauf des Nachmittags steige ich von Kaffee auf Minztee, dann auf Sherry und schließlich auf Martini um. Nein, Schreibmaschine verwende ich keine. Nicht am Anfang. Die erste Fassung schreibe ich in Langschrift nieder. Auch die gesamte Überarbeitung erfolgt in Langschrift. [...] Die dritte Fassung tippe ich auf gelbes Papier [...]. Nein, ich verlasse das Bett dazu nicht. Ich balanciere die Schreibmaschine auf den Knien. Das funktioniert prima, ja. Ich kann so hundert Wörter pro Minute schreiben.“(4)
 

Im Tagesverlauf ändern sich Getränke, Papier und Schreibgeräte, nicht aber Capotes Aufent- haltsort im Bett. Die Nachkriegsära weihte das Hochleistungsbett zum Mittelpunkt der Produktivität: Diese neue Form der Industrialisierung wurde in die ganze Welt exportiert und ist heute einer internationalen Armee verstreuter, aber miteinander verbundener ProduzentInnen zugänglich. Kompaktelektronik und zusätzliche Kissen haben der Rund-um-die-Uhr-Generation eine neue Art von Fabrik ohne Wände geschaffen.

Die Art der Ausstattung, die sich Hefner vorstellte (und die es damals – wie den Anrufbeant- worter – teils noch gar nicht gab), wird nun für die Internet- und Social-Media-Generation erweitert, die nicht nur im Bett arbeitet, sondern dort auch gesellschaftlichen Verkehr pflegt, sich körperlich ertüchtigt, die Nachrichten liest und sexuelle Beziehungen zu Menschen unterhält, die kilometerweit von diesem Bett entfernt sind. Die Playboy-Fantasie vom netten Mädchen von nebenan wird heute eher mit jemandem von einem anderen Kontinent als aus demselben Haus oder der Nachbarschaft Wirklichkeit, mit jemandem, den man nie zu Gesicht bekommen hat und auch nie zu Gesicht bekommen wird und von dem niemand weiß, ob es ihn überhaupt gibt, ob ihm eine Existenz in Raum und Zeit zukommt – oder ob er ein elektronisches Konstrukt ist. Ist das wichtig? In dem Film Her, einer berührenden Schilderung des Lebens im Stadium des Weichen und Uterinen, das eine Folge der neuen mobilen Technologien ist, erweist sich ein Betriebssystem namens Samantha als Partnerin, die mehr Zufriedenheit gewährt als ein realer Mensch. Der Protagonist liegt mit Samantha im Bett, unterhält sich, diskutiert und schläft mit ihr.

Wenn Jonathan Crary zufolge der Kapitalismus das Ende des Schlafs bedeutet, weil er jede Minute unseres Lebens für Produktion und Konsumtion kolonisiert (5), entpuppt sich das Tun des freiwilligen Einsiedlers letzten Endes als gar nicht so freiwillig. An dieser Stelle ist vielleicht anzumerken, dass der Kommunismus eigene Ideen zum Verhältnis von Bett und Arbeitsplatz ent- wickelte. 1929, auf dem Höhepunkt von Stalins erstem Fünfjahresplan, veranstaltete die Sowjet- regierung vor dem Hintergrund eines verlängerten Arbeitstags und der massenhaften Erschöp- fung der gegen rückläufige Produktionsquoten kämpfenden FabrikarbeiterInnen einen Wettbe- werb zum Thema einer neuen Stadt der Ruhe für 100.000 ArbeiterInnen. Konstantin Melnikow präsentierte seine Sonate des Schlafs als innovativen Gebäudetypus für kollektives Schlafen: Die mit Motoren ausgestatteten Betten sollten die ArbeiterInnen in die Bewusstlosigkeit schaukeln, schräge Böden Kissen überflüssig machen Schlafwächter an zentralen Kontrollstationen sollten zur Schlafoptimierung Temperatur, Feuchtigkeit und Gerüche sowie Geräusche regulieren. Die Anregung zu dieser Lösung kam – symptomatisch – aus den Vereinigten Staaten. Melnikow hatte über eine Militärakademie in Pensacola in Florida gelesen, in der man schlafenden Kadetten Sprachunterricht erteilte. Schlaf war ein Moment des industriellen Prozesses geworden.

In der heutigen Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom-Gesellschaft haben wir entdeckt, dass wir in kurzen, von Pausen unterbrochenen Schüben am besten arbeiten. Viele Firmen stellen ihre MitarbeiterInnen in den Büros zur Maximierung der Produktivität Schlafkojen zur Verfügung; Bett und Büro sind in der Rund-um-die-Uhr-Welt nie weit voneinander entfernt. Man hat für Büroräume spezielle Betten entwickelt, die sich in dicht verschlossene Kapseln, gewissermaßen Miniraumschiffe, verwandeln, die man einzeln, übereinander oder zum Zweck synchronen Schlafens nebeneinander aufstellen kann und die eher als Teil der Arbeit denn als ihr Gegenteil zu verstehen sind.

Zwischen dem im Büro installierten Bett und dem im Bett installierten Büro hat sich eine eigene horizontale Architektur breitgemacht. Verstärkt wird sie durch die „flachen“ Netzwerke der Social Media, die ihrerseits mit dem Zusammenbruch traditioneller Unterscheidungen zwischen privat und öffentlich, Arbeit und Spiel, Ruhe und Tun völlig in die berufliche, geschäftliche und industrielle Umgebung integriert worden sind. Die Betten mit ihren immer raffinierteren Matratzen, Bespannungen und technischen Zusätzen sind Grundlage eines intrauterinen Environments, das ein Gefühl des Tief-drinnen-Seins mit dem Gefühl höchsten Verbunden-seins mit draußen vereint. Nicht zufällig glich Hefners rundes Bett einer fliegenden Untertasse, die wie im All in einem Raum ohne Fenster schwebte, wobei der oben hängende Fernsehapparat den Bezug zum Planeten Erde herstellte. Es ist ein Kreis, das klassische Bild des Universums. Das Bett von heute ist auch zu einem tragbaren Universum mutiert, das mit jeder nur möglichen Kommunikationstechnologie ausgerüstet ist. Eine Fantasie der Jahrhundertmitte ist für die Massen zur Realität geworden.

Wie ist es um die Architektur dieses neuen Raums dieser neuen Zeit bestellt? In den 1960er- und 1970er-Jahren befassten sich experimentelle ArchitektInnen mit der Ausstattung der neuen mobi- len NomadInnen und entwarfen eine ganze Galaxie von leichten, tragbaren Interieurs mit weichen, sich neigenden Räumen als Herzstück eines Komplexes prothetischer Erweiterungen. Man kann alle diese Projekte als Hochleistungsbetten inklusive Medien, künstlicher Atmosphäre, Farbe, Licht, Geruch usw. verstehen – als psychedelische Popvarianten von Melnikows Entwurf, in denen die ArbeiterInnen nun in der Kontrollkabine schlafen. Reyner Banham schrieb ebenso über die nackte, in einer pelzgefütterten Blase durch den Raum fliegende Jane Fonda wie voller Begeisterung über die Architektur des Playboy. Hans Holleins Mobiles Büro aus dem Jahr 1969 zeigte, dass das Büro überall sein konnte, sogar in der kleinsten temporären Blase. Im März des gleichen Jahres veranstalteten John Lennon und Yoko Ono auf ihrer Hochzeitsreise im Amsterdamer Hilton ein einwöchiges Bed-In für den Frieden. Die Idee leitete sich von den Sit-in-Protesten ab und sollte auf gewaltlose Weise Einspruch gegen den Krieg erheben und den Weltfrieden fördern. „Make love, not war“, lautete damals das Motto, doch zur Enttäuschung der JournalistInnen trugen John und Yoko Pyjamas und saßen alles andere als nackt – wie Engel, so Lennon – im Bett. Damit hatte das Bett die Straße als Ort des Protests abgelöst. John Lennon und Yoko Ono luden die aus der ganzen Welt angereisten Presseleute jeden Tag zwischen 9 und 21 Uhr zu sich ins Zimmer und behandelten das Bett als Büro, in dem sie arbeiteten, während JournalistInnen herein- und Bilder hinausströmten. Was ist die Natur dieses neuen Interieurs, das kollektiv zu beziehen wir uns entschieden haben? Wie sieht die Architektur dieses Gefängnisses aus, in dem es zwischen Nacht und Tag, Arbeit und Spiel keinen Unterschied mehr gibt und wir permanent unter Aufsicht sind, obgleich wir in der Kontrollkabine schlafen? Die neuen Medien machen uns alle zu ständig überwachten InsassInnen, auch wenn wir die grenzenlose Konnektivität feiern. Wir alle sind zu „modernen Einsiedlern“ geworden, wie Hefner es vor einem halben Jahrhundert ausgedrückt hat. Julia Schers radikales, von Kameras und Monitoren komplett eingepacktes Surveillance Bed von 1995 ist heute keine Kunst mehr. Es ist die Norm.
Dieses kuratorische Projekt begann mit Gedanken zu den vielen verschiedenen Rollen des Betts im vergangenen Jahrhundert: von dem mit weißen Fellen bedeckten Bett von Adolf Loos’ Schlafzimmer für seine junge Frau und Sigmund Freuds Diwan über das Tuberkulosebett in Sanatorien, das Playboy-Bett, die mit Reißverschlüssen ausgestatteten Schlafsäcke in Raumkapseln und die radikalen nomadischen Blasen der experimentellen ArchitektInnen der 1960er-Jahre bis zu Barbarellas iegendem Bett und den Kurzschlafschalen von heute ... Das Bett als einer der kritischsten Orte sozialer, kultureller, künstlerischer, psychischer, medizinischer, sexueller und wirtschaftlicher Transaktionen darf nicht länger unberücksichtigt bleiben. In Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften sagt Ulrich einmal: „Der moderne Mensch wird in der Klinik geboren und stirbt in der Klinik: also soll er auch wie in einer Klinikwohnen! – Diese Forderung hatte soeben ein führender Baukünstler aufgestellt [...].“ Was würde Ulrich wohl heute sagen?

Beatriz Colomina

 

Beatriz Colomina

Beatriz Colomina ist eine international renommierte Architekturhistorikerin und -theoretikerin, deren zahlreiche Essays zu Architektur und Medien in über 25 Sprachen publiziert wurden. Sie ist Professorin für Architektur und Gründungsdirektorin des Lehrgangs Media and Modernity an der Princeton University. Zu ihren Publikationen zählen: Manifesto Architecture: The Ghost of Mies (2014), Clip/Stamp/Fold. The Radical Architecture of Little Magazines 196X–197X (2010), Domesticity at War (2007), Privacy and Publicity. Modern Architecture as Mass Media (1994) und Sexuality and Space (1992). Sie kuratierte die Ausstellungen Clip/Stamp/Fold. The Radical Architecture of Little Magazines 196X–197X (2006 im Storefront for Art and Architecture, New York, und danach in 11 Institutionen weltweit), Playboy Architecture, 1953–79 (2012 im NAi Maastricht, 2014 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main) und Radical Pedagogies: Architectural Education in a Time of Disciplinary Instability (Lisbon Architecture Triennale 2013 und Architektur-Biennale von Venedig 2014) 


(1) Walter Benjamin, „Louis-Philippe oder das Interieur“, in: ders., Das Passagen-Werk, hg. v. Rolf Tiedemann, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1983, Bd. 1, S. 52.

(2) Vgl. Tom Wolfe, „King of the Status Dropouts“, in: ders., The Pump House Gang, New York: Farrar, Straus & Giroux 1965; dt.: Das silikon- gespritzte Mädchen und andere Stories von Amerikas rasendem Pop-Reporter, übers. v. Gustav K. Kemperdick, Reinbek: Rowohlt 1976.

(3) Ebd., S. 63.

(4) „Truman Capote, The Art of Fiction No. 17“, Truman Capote im Interview mit Patti Hill, in: The Paris Review, Nr. 16, Frühjahr/ Sommer 1957.

(5) Vgl. Jonathan Crary, 24/7. Late Capitalism and the Ends of Sleep, London / New York: Verso 2013.