Galerie Grita Insam

 Galerie Grita Insam, Drawn to Architecture, curated by_Amy Yoes, 2010, Karina Nimmerfall, The Glass House, 2009

Galerie Grita Insam, Drawn to Architecture, curated by_Amy Yoes, 2010, Karina Nimmerfall, The Glass House, 2009

curated by_Amy Yoes

Galerie Grita Insam

Drawn to Architecture

The exhibition Drawn to Architecture links five artistic positions that engage in different ways with architectural forms and structures. All of the works have a decidedly non-mimetic moment in
common: it is not the depiction or reflection of architecture that is interesting but the exploration of the recursive connection between the image of the space and the space of the image on the basis of architectural constellations. Amy Yoes, Karina Nimmerfall, Manuel Knapp, Ingo Giezendanner and Catherine Borg each contrast or interlink a work with a pictorial, drawing-like quality with a moving image, an animation.
In doing this the artists evoke space that has an inherent temporal dimension, so going beyond a simplified triaxial notion of space. In Drawn to Architecture the spatial dimension is not entirely a given and is not simply physically manifested in the form of architecture: space constitutes itself more on the basis of mutual interaction and interferences between the works, and so is finally produced by the viewers themselves.

David Komary

Works by
Amy Yoes
Karina Nimmerfall
Manuel Knapp
Ingo Giezendanner
Catherine Borg

Amy Yoes (*1959 in Chicago) lebt und arbeitet in New York.


GALERIE GRITA INSAM   1971-2011

Founded in 1971 (originally as Modern Art Gallery), the Galerie Grita Insam has promoted young local artists and collaborated with international artists since the beginning. The gallery closed, after 40 adventurous years, in 2011 due to the illness of its founder Grita Insam.

Galerie nächst St. Stephan

 Exhibition View, Galerie nächst St. Stephan, Ständige Rezeption, curated by_Clemens von Wedemeyer, 2010, Photo: Markus Wörgötter

Exhibition View, Galerie nächst St. Stephan, Ständige Rezeption, curated by_Clemens von Wedemeyer, 2010, Photo: Markus Wörgötter

curated by_Clemens von Wedemeyer

Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

Ständige Rezeption

Gezeigt werden Werke, die sich mit Fragen von subjektiver und öffentlicher Wahrnehmung in Film und bildender Kunst beschäftigen. Verschiedene Sichtweisen – von der abstrakten Geste bis zum dokumentarischen Video – führen zu einer gesamtheitlichen Wahrnehmung.
„Reception Area“ meint wörtlich Empfangsbereich, die Schaltstelle zwischen Kundenzone und Geschäft, und im übertragenen Sinn das Areal zwischen Kapital und Werk: den Ort des ersten Kontakts. Was der Betrachtende wahrnehmen soll, ist meist nur das Bild oder der Film; doch verändern die Umgebung und die allgemeine Aufnahme des Werkes die Bedeutung einer Arbeit in der individuellen Wahrnehmung.
Diese Ausstellung geht vom Rechteck als Fläche, die klassischerweise im Kino als Leinwand ins Auge fällt, als erste „Reception Area“ aus. Sukzessive erschließt sich die zweite Bedeutung von
„Reception“ als Informationsverarbeitung in einer erweiterten Wirklichkeit der Galerie, die filmisch wie performativ untersucht wird.

Clemens von Wedemeyer

Works by
Ulf Aminde
Douglas Gordon
Marlene Haring
David Lamelas
Hito Steyerl
Arnold von Wedemeyer
Carey Young

Clemens von Wedemeyer (*1974 in Göttingen) lebt und arbeitet in Berlin.

 Exhibition View, Galerie nächst St. Stephan, Ständige Rezeption, curated by_Clemens von Wedemeyer, 2010, Photo: Markus Wörgötter

Exhibition View, Galerie nächst St. Stephan, Ständige Rezeption, curated by_Clemens von Wedemeyer, 2010, Photo: Markus Wörgötter

 Exhibition View, Galerie nächst St. Stephan, Ständige Rezeption, curated by_Clemens von Wedemeyer, 2010, Photo: Markus Wörgötter

Exhibition View, Galerie nächst St. Stephan, Ständige Rezeption, curated by_Clemens von Wedemeyer, 2010, Photo: Markus Wörgötter


Find us!

Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

Grünangergasse 1 • 1010 Vienna • Austria

www.schwarzwaelder.at

 

Georg Kargl Fine Arts

 Georg Kargl Fine Arts, OFF, curated by_Nadim Vardag, 2010, Isabelle Cornaro, Black Maria (Phenomena overwhelming consciousness), 2008

Georg Kargl Fine Arts, OFF, curated by_Nadim Vardag, 2010, Isabelle Cornaro, Black Maria (Phenomena overwhelming consciousness), 2008

curated by_Nadim Vardag

Georg Kargl Fine Arts

OFF

EK: Eine achtundvierzigstel Sekunde lang ist es dunkel, eine achtundvierzigstel Sekunde ist ein Bild belichtet. Das ist für unser Hirn eine interessante Bewegungsart. [...] Es „sieht“ das Schwarz kontinuierlich, während dasselbe Hirn das „Bild“ als kontinuierlich, wenn auch „flimmernd“ sieht. Ein polyphoner Eindruck. [...]
AK: Der Reiz, der das Hirn träumen macht, liegt in dem rasanten Wechsel?
EK: Der aber bei zwei Stunden Filmlänge eine ganze Stunde Dunkel (das Hirn arbeitet autonom) und eine ganze Stunde lang Bild (das Hirn antwortet auf Reize) ergibt.
AK: Und das ist besser als die Wirklichkeit?
EK: Viel besser.

(Alexander Kluge im Gespräch mit Nobelpreisträger Prof. Dr. Eric Kandel, aus: Alexander Kluge „Geschichten vom Kino“, 2007, S.42/43)

Anhand unterschiedlichster Medien wie Zeichnungen, Fotografien, Diaprojektionen und Videoloops untersuchen die ausstellenden Künstlerinnen die Mechanismen des Kinoapparats. Durch die Aufschlüsselung von Schnittfolgen und suggestiver Lichtregie, das Herauslösen einzelner, ikonischer Bildmotive werden die Methoden der Inszenierung hinterfragt und einer Ästhetik des Filmischen nachgespürt.

 

Works by
Isabelle Cornaro
Claudia Kugler
Alexandra Leykauf
Kathrin Sonntag

Nadim Vardag (*1980 in Regensburg) lebt und arbeitet in Wien.

 Georg Kargl Fine Arts, OFF, curated by_Nadim Vardag, 2010, Claudia Kugler, Untitled, 2010

Georg Kargl Fine Arts, OFF, curated by_Nadim Vardag, 2010, Claudia Kugler, Untitled, 2010

 Georg Kargl Fine Arts, OFF, curated by_Nadim Vardag, 2010, Alexandra Leykauf, Spitze/Spot, 2009

Georg Kargl Fine Arts, OFF, curated by_Nadim Vardag, 2010, Alexandra Leykauf, Spitze/Spot, 2009


Find us!

Georg Kargl Fine Arts

Schleifmühlgasse 5 • 1040 Vienna • Austria

www.georgkargl.com

 

Galerie Ernst Hilger

 Galerie Ernst Hilger, Physikalität in Sport und Beruf, curated by_Walter Seidl, 2010, Still aus Nicolas Jasmin, Tentative (after Trio), 2001-2010

Galerie Ernst Hilger, Physikalität in Sport und Beruf, curated by_Walter Seidl, 2010, Still aus Nicolas Jasmin, Tentative (after Trio), 2001-2010

curated by_Walter Seidl

Galerie Ernst Hilger

Physikalität in Sport und Beruf

Seit der Auseinandersetzung mit Genderthemen in der Kunst und einem gesteigerten Bewusstsein für mediale Körperdarstellungen im öffentlichen Raum gewann die Rolle von Physikalität zunehmend an Bedeutung. Obwohl der Fokus auf unterschiedliche Genderkonstellationen mittlerweile allgemein verbreitet ist, setzen sich KünstlerInnen und MedientheoretikerInnen weiterhin mit der Funktion von Physikalität auseinander, die mit zahlreichen werbetechnischen Strategien und ihrer Einforderung des perfekten Körpers einhergehen. Kontinuierliches Workout in Fitness Centern sowie unterschiedliche sportliche Aktivitäten führen zu einem vermeintlich gesunden Lebensstil sowie zu einer positiven äußeren Erscheinung. 

Walter Seidl

Works by
Sonja Gangl
Nilbar Güres
Nicolas Jasmin
Ivan Moudov
Renata Poljak
Nives Widauer

Walter Seidl (*1973 in Graz) lebt und arbeitet in Wien.


Find us!

Galerie Ernst Hilger

Dorotheergasse 5 • 1010 Vienna • Austria

www.hilger.at

 

Galerie Krinzinger

 Exhibition View, Galerie Krinzinger, I Remain Silent, curated by_Erik Schmidt, 2010, Photo: Galerie Krinzinger

Exhibition View, Galerie Krinzinger, I Remain Silent, curated by_Erik Schmidt, 2010, Photo: Galerie Krinzinger

curated by_Erik Schmidt

Galerie Krinzinger

I Remain Silent

Mit der Ausstellung "I remain silent" untersucht Erik Schmidt, ausgehend von seiner selbstreflexiven Beschäftigung und Arbeit mit dem Thema Film, eine Auswahl an vermeintlich sprachlosen Werken. 

Von der Malerei kommend bleibt für Schmidt, der seit 1997 auch im filmischen Kontext arbeitet, das einzelne Bild und dessen sprachliches Unvermögen immer Referenzpunkt. So fungiert das Nonverbale in den gezeigten Arbeiten als Instrument sinnlicher Erfahrungen, deren Ausformulierung in Worten unmöglich scheint. 

Die fünf präsentierten Filme sowie die ausgewählte installative Collage sind nicht nur durch eine verstärkt ikonische Inhaltsvermittlung in den jeweiligen Schlüssel-momenten miteinander verbunden, sondern auch durch eine Auslotung des künstlerischen Filmes auf performative oder metamediale Weise.

In der heterogenen Werkauswahl, die sich in dem Spannungsfeld von Dokumentarismus und Fiktion, Narration und bildlicher Isolation sowie künstlerischer Selbstuntersuchung bewegt, spiegelt sich Schmidts bewusst subjektiver Zugang zu der kuratorischen Fragestellung, der sich durch eine Faszination am stillen aber wirkmächtigen Bild äußert. 

Works by
Andreas Bunte
Rainer Kamlah
Aernout Mik
Katharina Sieverding
Erik Schmidt
Gregg Smith

Erik Schmidt (*1968 in Herford) lebt und arbeitet in Berlin.

 Exhibition View, Galerie Krinzinger, I Remain Silent, curated by_Erik Schmidt, 2010, Photo: Galerie Krinzinger

Exhibition View, Galerie Krinzinger, I Remain Silent, curated by_Erik Schmidt, 2010, Photo: Galerie Krinzinger

 Exhibition View, Galerie Krinzinger, I Remain Silent, curated by_Erik Schmidt, 2010, Photo: Galerie Krinzinger

Exhibition View, Galerie Krinzinger, I Remain Silent, curated by_Erik Schmidt, 2010, Photo: Galerie Krinzinger


Find us!

Galerie Krinzinger

Seilerstätte 16 • 1010 Vienna • Austria

www.galerie-krinzinger.at

 

Lukas Feichtner Galerie

 Lukas Feichtner Galerie, contre-jour, curated by_Stephan Reusse, 2010, Still aus Christoph Girardet / Matthias Müller, Maybe Siam, 2010

Lukas Feichtner Galerie, contre-jour, curated by_Stephan Reusse, 2010, Still aus Christoph Girardet / Matthias Müller, Maybe Siam, 2010

curated by_Stephan Reusse

Lukas Feichtner Galerie

contre-jour

Bei der Präsentation der Arbeiten von Christoph Girardet/Matthias Müller und Harry Kramer/Wolfgang Ramsbott in der Lukas Feichtner Galerie geht es um die Gegenüberstellung von Künstlerpaaren, die in ihrem gemeinsamen Werk eigenständige Positionen in eine Synthese überführt haben.Seit 1999 arrangieren Girardet/Müller Found-Footage-Motivketten aus Bildern des großen Kinos und verweben diese teilweise mit eigenem Material. Ihre Loops generieren komplexe neue Bedeutungszusammenhänge und rufen gleichzeitig Erinnerungsbilder in uns auf. 

Diesen aktuellen Arbeiten gegenübergestellt ist die historische Position von Kramer/Ramsbott aus den frühen 60er Jahren. Ihre Filme beziehen ihre suggestive Kraft und Dynamik aus harten Licht- und Schattenbildern und der treibenden Rhythmik des unterlegten Jazz. 
 

Works by
Christoph Girardet / Matthias Müller
Harry Kramer / Wolfgang Ramsbott

Stephan Reusse (*1954 in Pinneberg) lebt und arbeitet in Köln.


Find us!

Lukas Feichtner Galerie

Seilerstätte 19 • 1010 Vienna • Austria

www.feichtnergallery.com

 

Galerie Meyer Kainer

 Exhibition View, Galerie Meyer Kainer, curated by_Mathias Poledna, 2010, Photo: Karl Kühn

Exhibition View, Galerie Meyer Kainer, curated by_Mathias Poledna, 2010, Photo: Karl Kühn

curated by_Mathias Poledna

Galerie Meyer Kainer

"It's not nostalgia for the past, but for the eternal present which lies on the other side of the past." (Pierre Schneider, US Vogue, September 1976)

Für seinen Beitrag zu "curated by_vienna 2010" hat Mathias Poledna den in Los Angeles lebenden Künstler Karthik Pandian zur Mitarbeit an einer Installation in der Galerie Meyer Kainer eingeladen.
Ausgehend von ihrem gemeinsamen Hintergrund im Medium Film haben die Künstler eine neue, 1991 betitelte Arbeit produziert, die den Hauptraum der Galerie einnimmt und die Geschichte(n) von Ausstellungsgestaltung, Portrait- und kommerzieller Bildproduktion thematisiert.

1991 ist eine Installation bestehend aus einer Serie von 24 Dias die über einen Zeitraum von mehreren Wochen grossformatig projeziiert werden, wobei pro Tag ein einziges Dia zu sehen ist. Die Künstler haben für diese Arbeit einen 35mm Film mit einer Laufzeit von einer Sekunde produziert. Der in einem Studio in Los Angeles aufgenommene Film wurde mit einer 35mm VistaVision Kamera aufgenommen, die in einem Winkel von 90° seitwärts gedreht wurde um ein hochformatiges Bild in hoher Auflösung zu erzielen. Die einzelnen Kader des Filmes wurden anschliessend isoliert und manuell als Dias gerahmt. Die Installation wir von zwei identischen, freistehenden Wänden gerahmt, die den Hauptraum der Galerie flankieren und als Projektionskabine, respektive Projektionswand funktionieren.

Die Serie von Bildern lässt sich als Porträt einer jungen Frau (das in Südafrika geborene Runway–Model Marike Le Roux) beschreiben, die sich dem Betrachtern auf einer Weise präsentiert, die an einen Screen–Test oder ein Magazin–Cover erinnert. Das Model trägt eine ethnisch anmutende Bluse aus Yves–Saint Laurents berühmter und einflussreicher Frühjahr/Sommer Kollektion Opera-Ballet Russes von 1976. Im Verlauf der Ausstellung erscheinen die jeweils gezeigten Bilder nahezu unverändert, lediglich minimale Differenzen indizieren ihre Einzigartigkeit – das Aufblitzen eines Schmucksteins, ein Augenaufschlag (Bild #5–7) oder der Ansatz eines Lächelns gegen Ende der Sequenz.

Die Präsentation von 1991 im Hauptraum der Galerie wird durch eine Installation von dem Abstract Painting1952, einem Gemälde von Ad Reinhardt (1913–1967) im Eingangsraum der Galerie ergänzt.

Works by
Karthik Pandian
Mathias Poledna 

Mathias Poledna (*1965 in Wien) lebt und arbeitet in L.A.

 Exhibition View, Galerie Meyer Kainer, curated by_Mathias Poledna, 2010, Photo: Karl Kühn

Exhibition View, Galerie Meyer Kainer, curated by_Mathias Poledna, 2010, Photo: Karl Kühn


Find us!

Galerie Meyer Kainer

Eschenbachgasse 9 • 1010 Vienna • Austria

www.meyerkainer.com

 

Mario Mauroner Contemporary Art

 Mario Mauroner Contemporary Art, LIS – RTM – IST > VIE, curated by_Fabrizio Plessi, Inci Eviner, New Citizen, 2009

Mario Mauroner Contemporary Art, LIS – RTM – IST > VIE, curated by_Fabrizio Plessi, Inci Eviner, New Citizen, 2009

curated by_Fabrizio Plessi

Mario Mauroner Contemporary Art

LIS – RTM – IST > VIE

The exhibition “LIS – RTM – IST > VIE” curated by the Italian installation and video artist Fabrizio Plessi, unites the points of view of three artists from different European metropolises and three very different cultures. Their works show the situation of women – which find themselves stuck between assimilation and self-identification, prejudice and exploitation, seduction and desire, dream and fantasy.

The young Portuguese artist and curator (“Femme Fatale #2” in the Modern Museum Lisbon) Ana Rito (*1978) broaches the issue of disrobement and disguise of the feminine body and attempts in Puppet Project“, an exhibition especially developed for Vienna, to place into dialogue the modern day conception of women and the construction of the gaze.

In her sculptures, video works and performances. Madeleine Berkhemer (*1973) of Rotterdam plays with social conventions from a sexual and erotic perspective, hereby confidently using her own body, challenging the voyeuristic gaze of her audience.

Inci Eviner (*1956) from Istanbul implements in her large wall installation – simultaneously being shown in the “Istanbul Modern Museum” – the refreshingly unconventional search and spirited discoveries of her “New Citizens” in otherwise rigidly traditional, cultural clichés and patterns.

 

Works by
Ana Rito
Madeleine Berkhemer
Inci Eviner

Fabrizio Plessi (*1940 in Reggio Emilia) lebt und arbeitet in Venedig und auf Mallorca.

 Mario Mauroner Contemporary Art, LIS – RTM – IST > VIE, curated by_Fabrizio Plessi, Still aus Anna Rito, Puppe Project, 2010

Mario Mauroner Contemporary Art, LIS – RTM – IST > VIE, curated by_Fabrizio Plessi, Still aus Anna Rito, Puppe Project, 2010

 Mario Mauroner Contemporary Art, LIS – RTM – IST > VIE, curated by_Fabrizio Plessi, Magdalene Berkhemer, Magdalene Berkhemer/Christian Louboutin, 2009

Mario Mauroner Contemporary Art, LIS – RTM – IST > VIE, curated by_Fabrizio Plessi, Magdalene Berkhemer, Magdalene Berkhemer/Christian Louboutin, 2009


Find us!

Mario Mauroner Contemporary Art

Weihburggasse 26 • 1010 Vienna • Austria

www.galerie-mam.com

 

Galerie Steinek

 Galerie Steinek, Lapsed Cinematic, curated by_Tony Oursler, 2010, Martin Murphy, Crash, 2010

Galerie Steinek, Lapsed Cinematic, curated by_Tony Oursler, 2010, Martin Murphy, Crash, 2010

curated by_Tony Oursler

Galerie Steinek

Lapsed Cinematic

Galerie Steinek is pleased to announce Lapsed Cinematic, a group exhibition of work by Erik Aalto, Martin Murphy and J.D. Walsh, curated by Tony Oursler. 

These three artists, while unique in their endeavor to find new meaning in the syntax of installation and moving image are at the forefront of both art and cinema in this „Lapsed Cinematic“ moment. A characteristic that seems to separate them, is their insistence on putting the viewer at the center of the experience. Informed by the hollow promise of blockbuster film, as well as real promise of philosophical and psychological inter-subjectivity, as expounded upon in Lacans theories of “The Gaze“ and Piaget´s theory of “Object Permanence“. The artists are comfortable navigating this subjective hall off mirrors, created by the viewer´s projected desires. These artists are willing to validate this aspect of human nature, thus mining a new paradigm for the moving image.

"A characteristic that seems to separate them, is their insistence on putting the viewer at the center of the experience."

J.D. Walsh has done a projection onto a suspended oval screen titled “Dramatization Disc“. The floating screen captures a “synaesthetic system between the sound and the image“, consisting of a record player, speaker cone and a symbol struck rhythmically, which is overlaid with gestural painting and a raucous synthesizer score, seemingly triggered by the motions of the brush. All of this seems to organically chart some sort of brainwave or creative activity. There is a vortex of meaning in this winding, maelstrom of movement. But something is wrong. This is not an EKG that we´re watching, although it has the similar precision and a mesmerizing quality. As Walsh puts it, he is “tuning meaning“ through his dexterous editing and collapsing of visuals, gesture and sound.

Martin Murphy´s work is a three-part dissection of a violent and bloody crash sequence. Murphy is concerned with culturally shared memory and epistemological perceptions of time, exemplified in this work in which one moment of an automobile accident is extruded into an endless moment. Murphy uses hyper clear HD to depict the bleeding face of a driver stuck in the moment of trauma, unable to escape. Hovering in a void of anticipation and fate, the signals are confused. As we look at the bleeding face of the victim, she hovers between terror and ecstasy. If we listen carefully, the monologue is delivered: “It doesn't make sense, I haven't been here for years and I always get lost. Don't be mad at me“, refracting between the three points of view. The audience positions themselves in different temporal moments and perspectives. It becomes part of the moment of impact.

Erik Aalto invites the viewer to enter his cryptic, yet pop-cultural schematic installation. This project traces the interaction between three characters embodied in the abstract forms of a pyramid, circle and square (A carpenter, Smurf and animal). Aalto moves freely between idioms, incorporating beautifully carved sculptures, animations, performances and original music scores. The world-view he proposes is informed as much by data as it is rock videos, and hyper-links occultism, Utopian politics and socially-imposed dichotomies of reality. He leavens his ideas with humor and if you are as welcome to play in his game-like structure, as he puts it, the „Pyramid “ - or Carpenter - is like an alchemist, concerned with creativity, the „Circle“ - or Smurf - is an energy source for the Pyramids achievements. The „Square“ - or Animal - is not interested in progress at all, but is pleased to look at how things work.

Tony Oursler

Works by
Erik Aalto
Martin Murphy
J.D. Walsh

Tony Oursler (*1957 in New York) lebt und arbeitet in New York.

 Galerie Steinek, Lapsed Cinematic, curated by_Tony Oursler, 2010, Still aus J.D. Walsh, Dramatisation, 2010

Galerie Steinek, Lapsed Cinematic, curated by_Tony Oursler, 2010, Still aus J.D. Walsh, Dramatisation, 2010


Find us!

Galerie Steinek

Eschenbachgasse 4 • 1010 Vienna • Austria

www.galerie.steinek.at

 

Galerie Mezzanin

main_space_curated_by_Albert_Oehlen_jpg_700x450_q85.jpg

curated by_Albert Oehlen

Galerie Mezzanin

Filmschönheit

1995 haben Chris Williams und ich anlässlich einer gemeinsamen Ausstellung im Wexner Center in Columbus/Ohio eine kleine Veranstaltung mit Freibier gemacht. Beteiligt waren neben den Flicker- Filmen von Tony Conrad und Peter Kubelka unter anderem eine Fernbedienung, eine dicke Glasscheibe, Mickey Rourke und das Publikum. Das hat gut funktioniert, und deshalb habe ich für diese Ausstellung Chris Williams nicht nur in die Auswahl der Künstler, sondern auch in die Planung einbezogen.
Neben ihm und mir sind Lawrence Weiner, Christoph Steinmeyer, Kenneth Noland, Rudolf Hausner, Josefine Pryde, Ferdinand Kriwet, Richard Artschwager und John Miller vertreten. Abgesehen von den beiden verstorbenen Kollegen haben wir die Arbeiten auf die  zugrunde liegende Idee abgestimmt und teilweise dafür produziert.  Da alle Beteiligten sich von Berufs wegen mit Schönheit befassen und das Thema Film ist, haben wir den provisorischen Titel “Filmschönheit” gewählt. Er darf nicht laut ausgesprochen und nicht gedruckt werden. Die Ausstellung vermeidet das Bezugnehmen auf bestimmte Filme, Regisseure usw und konzentriert sich auf die Frage, wie Schönheit in den Film rein und aus dem Film raus kommt.

Albert Oehlen

Works by
Richard Artschwager
Rudolf Hausner
Ferdinand Kriwet
John Miller
Kenneth Noland
Albert Oehlen
Josephine Pryde
Christoph Steinmeyer
Lawrence Weiner
Christopher Williams

Albert Oehlen (*1957 in Krefeld) lebt und arbeitet in Spanien und der Schweiz.


Find us!

Galerie Mezzanin

63, rue des Maraîchers • 1205 Geneva • Switzerland

www.galeriemezzanin.com

 

Krobath Wien

 Exhibition View, Krobath Wien, The Last Days of Jack Sheppard, curated by_Ursula Mayer, 2010, Photo: Karl Kühn

Exhibition View, Krobath Wien, The Last Days of Jack Sheppard, curated by_Ursula Mayer, 2010, Photo: Karl Kühn

 Exhibition View, Krobath Wien, The Last Days of Jack Sheppard, curated by_Ursula Mayer, 2010, Photo: Karl Kühn

Exhibition View, Krobath Wien, The Last Days of Jack Sheppard, curated by_Ursula Mayer, 2010, Photo: Karl Kühn

curated by_Ursula Mayer

Krobath Wien

The Last Days of Jack Sheppard

„The Last Days of Jack Sheppard” bezieht sich auf die mutmaßliche Begegnung des englischen Kriminellen Jack Sheppard mit Daniel Defoe, dem ‘Ghostwriter’ seiner Lebensgeschichte, die vor dem Hintergrund von Englands erster Finanzkrise, der South Sea Bubble des Jahres 1720 stattfindet. Kurz nach Sheppards Tod wurde seine Biografie zum Vorbild für die Figur des Macheath in „The Beggar’s Opera“ von John Gay, die wiederum Bertolt Brecht in seiner Dreigroschenoper adaptierte.
Der ‘kritische Kostümfilm’ setzt sich aus einem bruchstückhaften Gefüge von historischen, literarischen und populären Quellen zusammen und erforscht die Verbindungen zwischen Repräsentation, Spekulation und den Diskursen von populärer und elitärer Kultur, die sich im frühen 18ten Jahrhundert abzuzeichnen begannen und heute noch relevant sind.

“The Last Days of Jack Sheppard” wird zusammen mit Kulissenbauelementen, historischen Drucken und Publikationen zu Jack Sheppard präsentiert. Dieses Blanklegen der Elemente, die der Struktur des Films unterliegen, spielt mit dem Begriff der ‘historischen Konstruktion’ und trägt zur Interpretation der im Film enthaltenen Referenzen bei.

Works by
Anja Kirschner
David Panos

Ursula Mayer (*1970 in Ried im Innkreis) lebt und arbeitet in London.


Find us!

Krobath Wien

Eschenbachgasse 9 • 1010 Vienna • Austria

www.galeriekrobath.at

 

Gabriele Senn Galerie

 Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, You're scripted, curated by_Marko Lulic, 2010, Photo: Gabriele Senn Galerie

Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, You're scripted, curated by_Marko Lulic, 2010, Photo: Gabriele Senn Galerie

curated by_Marko Lulic

Gabriele Senn Galerie

You're scripted
Aspekte des Performativen und der Referenzen zu Film in der bildenden Kunst

Die Ausstellung „You're scripted!“ vereint unterschiedlichste Arbeiten internationaler KünstlerInnen, die sich alle auf eine andere Weise auf das Thema Film beziehen ohne zwingend auch in diesem Medium zu operieren. Der Kurator hat bewusst künstlerische Ansätze gesucht, die entweder im Bereich des Performativen anzusiedeln sind oder mit Referenzen zu Film arbeiten. Der Fokus liegt hier auf einer ganz bewusst heterogenen Auswahl, die sich von verschiedenen Seiten mit dem Themenbereich Film überschneidet oder ihn gar nur streift. 

Diese Fragen von Übersetzung und von Vermischung sind insofern interessant als sie auch in der Kunstgeschichte, speziell in der seit der Moderne, eine große Rolle spielten. Unter anderem war vor allem auch das Experimentieren von KünstlerInnen in anderen Medien, in denen sie nicht primär tätig waren, für bestimmte Entwicklungen in der Kunst maßgeblich wichtig.

Works by
Tom Burr
Keren Cytter
Rachel Khedoori
David Lamelas
Josephine MeckseperŸ
Neša Paripović
Jack Pierson
Michael RiedelŸ
Aïda Ruilova
Ed Ruscha
Tom Simpson
Anders SmebyeŸ
Annika StrömŸ
Hans Weigand / Heimo Zobernig
 

Marko Lulic (*1972 in Wien) lebt und arbeitet in Wien.

 Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, You're scripted, curated by_Marko Lulic, 2010, Photo: Gabriele Senn Galerie

Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, You're scripted, curated by_Marko Lulic, 2010, Photo: Gabriele Senn Galerie

 Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, You're scripted, curated by_Marko Lulic, 2010, Photo: Gabriele Senn Galerie

Exhibition View, Gabriele Senn Galerie, You're scripted, curated by_Marko Lulic, 2010, Photo: Gabriele Senn Galerie


Find us!

Gabriele Senn Galerie

Schleifmühlgasse 1A • 1040 Vienna • Austria

www.galeriesenn.at

 

Kerstin Engholm Galerie

 Exhibition View, Kerstin Engholm Galerie, Kino Eye moves time backwards (Dziga Vertov), curated by_Anna Jermolaewa, 2010, Photo: Kerstin Engholm Galerie

Exhibition View, Kerstin Engholm Galerie, Kino Eye moves time backwards (Dziga Vertov), curated by_Anna Jermolaewa, 2010, Photo: Kerstin Engholm Galerie

curated by_Anna Jermolaewa

Kerstin Engholm Galerie

Kino Eye moves time backwards (Dziga Vertov)

Out of a permanent dialogue, in which Anna Jermolaewa sees her own video works with those of other artists, she arranged for the exhibition “curated by_” artistic positions, which indeed have very different filmic approaches, but are at the same time connected through many cross links. A subtle net is formed, in which e.g. Dziga Vertov with his strategy of the hidden camera in his work “Kinoglaz”, as well as Jan Schumann, who gives away the complete control over the image in “REC”, finds a place. But also staging, as in the video “stealing beauty” by Guy Ben Ner, in which he filmed his family illegally in various IKEA shops, the documentation of the performance of the “human dog” Oleg Kulik and the sculptural expansion of the media in the space in the work of Hans Schabus are represented in the exhibition, which Anna Jermolaewa descripes as an ornament, in which all aspects of video artfrom political and media- reflective issues to those of the classical cinema-, of whom the artist gets so much inspiration, can be found.

Works by
Yael Bartana
Guy Ben-Ner
Sanja Iveković
Anna Jermolaewa
Irina Korina
Oleg Kulik
Alicja Kwade
Aernout Mik
Hans Schabus
Jan Schumann
Dziga Vertov

Anna Jermolaeva (*1970 in Leningrad/St. Petersburg) lebt und arbeitet in Wien und Karlsruhe.

 Exhibition View, Kerstin Engholm Galerie, Kino Eye moves time backwards (Dziga Vertov), curated by_Anna Jermolaewa, 2010, Photo: Kerstin Engholm Galerie

Exhibition View, Kerstin Engholm Galerie, Kino Eye moves time backwards (Dziga Vertov), curated by_Anna Jermolaewa, 2010, Photo: Kerstin Engholm Galerie


Find us!

Kerstin Engholm Galerie

Schleifmühlgasse 3 • 1040 Vienna • Austria

www.kerstinengholm.com

 

Charim Galerie

 Charim Galerie, curated by_VALIE EXPORT, 2010, Still aus Daniel Pitín, Dinner with Malevich, 2010

Charim Galerie, curated by_VALIE EXPORT, 2010, Still aus Daniel Pitín, Dinner with Malevich, 2010

curated by_VALIE EXPORT

Charim Galerie

Mrs. Roberts is gonna be late

Gegenstand der Ausstellung ist das Filmische unserer Wahrnehmung, die Grammatik des durch Filme vermittelten Sehens, die uns zur habituell angeeigneten Wahrnehmungsform geworden ist. Daniel Pitín ist in erster Linie Maler und arbeitet mit teilweise zu Filmsets erweiterten Installationen. Seine Malerei war ursprünglich sehr von der Auseinandersetzung mit dem Film und dem Filmset geprägt. In weiterer Folge hat ihn das kulissenhafte Stadtbild von Berlin mehr und mehr zur Beschäftigung mit Architektur geführt. Diese Thematisierung von Architektur im Zusammenhang mit der Konstruktion von geschlossenen Bildwelten im Film bzw. in Filmsets verbindet seine und Tomáš Svobodas Arbeiten. Svoboda thematisiert die Entstehungsbedingungen dessen, was uns als Film erscheint. Er trifft also auf ein künstlerisches Anliegen, das auch das Werk von VALIE EXPORT maßgeblich bestimmt.

Works by
Daniel Pitín
Tomáš Svoboda

VALIE EXPORT (*1940 in Linz) lebt und arbeitet in Wien.

 Charim Galerie, curated by_VALIE EXPORT, 2010, Tomáš Svoboda, Roof, 2008

Charim Galerie, curated by_VALIE EXPORT, 2010, Tomáš Svoboda, Roof, 2008

 Charim Galerie, curated by_VALIE EXPORT, 2010, Daniel Pitín, One more time, 2010

Charim Galerie, curated by_VALIE EXPORT, 2010, Daniel Pitín, One more time, 2010


Find us!

Charim Galerie

Dorotheergasse 12/1 • 1010 Vienna • Austria

www.charimgalerie.at

 

Galerie Andreas Huber

 Galerie Andreas Huber, curated by_Josef Dabernig, 2010, Still aus Béla Tarr, Sátántangó, 1994

Galerie Andreas Huber, curated by_Josef Dabernig, 2010, Still aus Béla Tarr, Sátántangó, 1994

curated by_Josef Dabernig

Galerie Andreas Huber

Béla Tarr, Sátántangó

Zwei Dutzend existenzialistisch gezeichneter Desperados treten aus dem nasstrüben Horizont der ungarischen Tiefebene, eingebrannten Inkunabeln gleich, hervor. Ihre Behauptung ist die der sprichwörtlichen Ausdauer gegen sich selbst, gegen Zeit und Raum. Elegisch spinnt sich ihr ganz normaler Alltag durch sechs Kapitel voller Tragik und Absurdität. Sátántangó (1994) gilt, mit einer Länge von sieben Stunden, als Meilenstein des Autorenfilms. 

Works by
Béla Tarr

Josef Dabernig (*1965 in Kärnten) lebt und arbeitet in Wien.

 Galerie Andreas Huber, curated by_Josef Dabernig, 2010, Still aus Béla Tarr, Sátántangó, 1994

Galerie Andreas Huber, curated by_Josef Dabernig, 2010, Still aus Béla Tarr, Sátántangó, 1994

 Galerie Andreas Huber, curated by_Josef Dabernig, 2010, Still aus Béla Tarr, Sátántangó, 1994

Galerie Andreas Huber, curated by_Josef Dabernig, 2010, Still aus Béla Tarr, Sátántangó, 1994


Find us!

Galerie Andreas Huber

Karl-Schweighofer-Gasse 8/1 • 1070 Vienna • Austria

www.galerieandreashuber.at

 

Galerie Knoll

 Galerie Knoll, curated by_Blue Noses, 2010, Parallel films /3/ If I were Harry Potter, poster, 2010

Galerie Knoll, curated by_Blue Noses, 2010, Parallel films /3/ If I were Harry Potter, poster, 2010

curated by_Blue Noses Group

Galerie Knoll

Parallel Cinema. Videoremakes, Fortsetzungen und Vorläufer des World Cinema

Neue Technologien haben es vielen ermöglicht als Künstler erfolgreich zu sein, selbst jenen, die nicht für Malerei oder Skulptur zu gebrauchen sind. Bald zeigte sich, dass sie auch im Arbeiten mit der Kamera nicht besonders gut waren. Also folgten sie zu Beginn den Spuren der Filmindustriepioniere, um das Metier kennenzulernen. Dabei entdeckten sie, oft unwissentlich, Methoden des frühen Stummfilms wie Kurzfilm, high-motion Filmaufnahmen, doppelte Belichtung, oder Effekte durch Ausschalten der Kamera, erfunden von Georges Méliès, etc.

Dann begannen sie, manchmal unbeabsichtigt, mit der Medienwelt zu konkurrieren, indem sie Bilder aus Musikvideos, TV-Serien, Werbungen, Pornofilmen oder typischen Hollywood Blockbustern umformten. Letztere tendieren dazu, für anhaltenden Erfolg beim Publikum, Wiederholungen und Fortsetzungen zu übertreiben.

Unsere Ausstellung zeigt die Beziehungen zwischen Video und Kino – von der Neuentdeckung der Techniken des Stummfilms bis zum Remake von Kultfilmen, aufgeteilt in verschiedene Genregruppen. Seltsamerweise kann man wirklich talentierte Arbeiten unter den hilflosen Werken finden, die unter dem Deckmantel der Videokunst agieren.

Works by
Victoria Begalskaya
Marina Belova
Blue Noses Group
Sergey Bratkov
Gor Chachal
Aristarh Chernyshov
Ilya Chichkan
Vladislav Efimov
Dmitry Gutov
Dmitry Logutov
Vlad Mamyshev-Monroe
Georgy Ostretsov
PG Group
Alexei Politov 

Blue Noses Group wurde 1999 in Nowosibirsk von Viacheslav Mizin und Alexander Shaburov gegründet, die beide in Jekaterinburg und Moskau leben und arbeiten.


Find us!

Galerie Knoll

Gumpendorfer Straße 18 • 1060 Vienna • Austria

www.knollgalerie.at

 

Christine König Galerie

 Exhibition View, Christine König Galerie, A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L’ECURIE, curated by_Pierre Bismuth, 2010, Photo: Christine König Galerie

Exhibition View, Christine König Galerie, A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L’ECURIE, curated by_Pierre Bismuth, 2010, Photo: Christine König Galerie

curated by_Pierre Bismuth

Christine König Galerie

A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L’ECURIE
(DOWN WITH LENIN, OR THE VIRGIN IN THE STABLES)

Die Ausstellung, die ihren Titel Luis Buñuel verdankt, nähert sich dem Phänomen Kino mit kritischem, bisweilen auch ironischem Blick. Ohne jede Fasziniertheit vom Massenpublikum versucht sie weniger nahe liegende Beziehungen zwischen Kunst und Film herzustellen. Die Anzahl an Arbeiten, die bewegte Bilder verwenden, ist daher beschränkt. Stattdessen gibt es Skulpturen, Fotografien, Performance usw. Die ausgewählten Werke, die entlang zweier thematischer Achsen gruppiert sind - der Dekonstruktion des kinematographischen Apparats einerseits (Jacques André, Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová, Andreas Reiter Raabe, Cory Arcangel) und der Appropriation andererseits (Guillaume Paris, Assaf Gruber, Thomas Stimm & Leopold Redl, Danai Anesiadou) - versuchen, das Kino in Formen und Fragen aus der bildenden Kunst zu übersetzen. Die mittlerweile beachtlich vielen Filme machenden Künstlerinnen und Künstler werden also vorsätzlich ignoriert. Darüber hinaus ist keiner der teilnehmenden Künstler ausschließlich oder auch nur besonders am Medium Film interessiert. Wie aus der Ausstellung zu schließen, ist ein Bezug zum Film nicht automatisch an ihren anderen Werken abzulesen. In manchen Fällen existierte er gar nicht, bevor er durch den Kontext dieser Ausstellung bewusst hergestellt wurde.

Pierre Bismuth

Works by
Jacques Andre
Danai Anesiadou
Cory Arcangel
Anette Mona Chisa & Lucia Tkacova
Assaf Gruber
Guillaume Paris
Andreas Reiter Raabe
Thomas Stimm & Leopold Redl

Pierre Bismuth (*1963 in Paris) lebt und arbeitet in Brüssel.

 Exhibition View, Christine König Galerie, A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L’ECURIE, curated by_Pierre Bismuth, 2010, Photo: Christine König Galerie

Exhibition View, Christine König Galerie, A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L’ECURIE, curated by_Pierre Bismuth, 2010, Photo: Christine König Galerie

 Exhibition View, Christine König Galerie, A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L’ECURIE, curated by_Pierre Bismuth, 2010, Photo: Christine König Galerie

Exhibition View, Christine König Galerie, A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L’ECURIE, curated by_Pierre Bismuth, 2010, Photo: Christine König Galerie


Find us!

Christine König Galerie

Schleifmühlgasse 1A • 1040 Vienna • Austria

www.christineköniggalerie.com

 

Galerie Layr Wuestenhagen

 Galerie Layr Wuestenhagen, curated by_Julien Bismuth, 2010, Still aus Lisa Williamson, Buoy, 2008

Galerie Layr Wuestenhagen, curated by_Julien Bismuth, 2010, Still aus Lisa Williamson, Buoy, 2008

curated by_Julien Bismuth

Galerie Layr Wuestenhagen

Auteur / Amateur

Diese Ausstellung bietet eine spezielle Sicht auf die reiche und komplexe Geschichte der Videokunst. Die Verwendung von Film und Video in der bildenden Kunst ist aus einem informellen, "amateurhaften" Kino entstanden, das sich vom Studiofilm durch Schlichtheit der Mittel und experimentellen Einfallsreichtum unterschied. Die Arbeiten stammen aus den 1960er- und 1970er-Jahren, also aus der Anfangszeit der VIdeokunst, und von heute. In beiden Fällen haben die Künstler eine eigene "Produktionsmethode" entwickelt, die dem Amateur- oder Heimkino in der Zeit nahekommt. 

Julien Bismuth

Works by
Lucas Ajemian
Mike Bouchet
Terry Fox
Alex Hubbard
Stuart Sherman
Misha Stroj
Lisa Williamson
Virginie Yassef

Julien Bismuth (*1973 in Paris) lebt und arbeitet in New York.


Find us!

Galerie Emanuel Layr

Seilerstätte 2/26 • 1010 Vienna • Austria

www.emanuellayr.com

 

Galerie Martin Janda

 Exhibition View, Galerie Martin Janda, Blinzeln, curated by_Martin Arnold, 2011, Photo: Galerie Martin Janda

Exhibition View, Galerie Martin Janda, Blinzeln, curated by_Martin Arnold, 2011, Photo: Galerie Martin Janda

curated by_ Martin Arnold

Galerie Martin Janda

Blinzeln

Der Mensch blinzelt zwischen 8 und 41 Mal pro Minute. In diesem Zeitraum ist er durchschnittlich 6 Sekunden blind. Film flimmert: Projiziert werden 24 Bilder pro Sekunde, die von 48 Dunkelphasen unterbrochen werden.

Im Duster des Kinos, vor der flackernden Leinwand, setzt der Lidreflex bei rund der Hälfte des Publikums an den gleichen Stellen des Geschehens ein. An Orten der Projektion wird daher nicht nur kollektiv gesehen, sondern auch kollektiv übersehen. Die Besucherinnen und Besucher werden dort nicht zuletzt über die soziale Schleife des simultan wiederholten Blinzelns zum Publikum, konstituieren sich durch eine gemeinsame temporäre Blindheit als Gruppe. Dunkelheit herrscht aber nicht nur in den Lichtspielen. Auch an den blendend weißen Wänden der Ausstellungshallen, in Galerien und Museen muss das Bild immer wieder zwischen den schwarzen, blinden Flecken des Gesichtsfelds erblinzelt werden. Lässt sich eine Geschichte des Sehens erzählen ohne eine Geschichte des Übersehens? 

Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die ein gemeinsames Interesse haben am Erkennen und Verkennen, Wahrnehmen und Nicht-Wahrnehmen, Erscheinen und Verschwinden – am Blinzeln. 

Martin Arnold

Works by
Martin Arnold
Runa Islam
Owen Land

Martin Arnold (*1959 in Wien) lebt und arbeitet in Wien.

 Exhibition View, Galerie Martin Janda, Blinzeln, curated by_Martin Arnold, 2011, Photo: Galerie Martin Janda

Exhibition View, Galerie Martin Janda, Blinzeln, curated by_Martin Arnold, 2011, Photo: Galerie Martin Janda


Find us!

Galerie Martin Janda

Eschenbachgasse 11 • 1010 Vienna • Austria

www.martinjanda.at

 

Galerie Dana Charkasi

 Filmposter, Galerie Dana Charkasi, curated by_Pawel Althamer, Tonio Kröner, 2010

Filmposter, Galerie Dana Charkasi, curated by_Pawel Althamer, Tonio Kröner, 2010

curated by_Pawel Althamer

Galerie Dana Charkasi

FILMIKI

Filmiki besteht aus zwei parallel laufenden Projekten. Das Thema der Produktion und Konsumation von Kurzfilmen wird von Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien (aus der Klasse Pawel Althamers) und den von ihnen eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern erarbeitet und umgesetzt. Die Galerieräume werden dafür in Produktions- und Vorführungsraum sowie in eine Lobby verwandelt. Videos und Super-8-Filme werden produziert; Kameras, Bühnenbild, Kostüme und Requisiten stehen zur Verfügung. In einem wöchentlich wechselnden Screening werden die so entstandenen Filme, aber auch ältere Arbeiten dem Publikum präsentiert.

Works by
Pawel Althamer, Luka Berchtold,
Matthias Böhler, Hannah Breitfuss,
Ida Divinzenz, Baptiste Elbaz,
Roland Gaberz, Veronika Gahmel,
Donat Grzechoqiak, Johanna Guggenberger,
Konrad Kager, Matthias Kendler,
Stefan Klampfer, Johannes Klemen,
Tonio Kröner, Bettina Mangold,
Andrea Maurer, Nanna Nordström,
Andreas Nutz, Noele Ody,
Lukas Oppenauer, Michelé Pagel,
Sabrine Peer, Heidi Rada,
Eva Seiler, Dominika Soran,
Stefan Stecher, Fabian Störk
Mario Strk, Klemens Waldhuber, Julian Wallrath
 

Pawel Althamer (*1967 in Warschau) lebt und arbeitet in Warschau.